Dr. Samir TILLAWI Bei uns steht Ihre Gesundheit im Mittelpunkt
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Liebe Patientinnen und Patienten-hier möchte ich Ihnen einige Informationen über das häufig diskutierte Vitamin D geben

In der Leber und auch in den Nieren werden Vorstufen von

Vitamin D produziert.

Aus diesen Vorstufen entsteht durch die UV-Strahlung des

Sonnenlichtes in der Haut das eigentliche Vitamin D.

Ein Lichtmangel bzw. ein daraus resultierender

Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie (= schmerzhafte Knochenerweichung).

 

In der Nahrung kommt es vor allem in Fettfischen (Matjeshering, Räucheraal, Lachs, Sardinen) vor.

Auch in anderen Nahrungsmitteln (Kalbfleisch, Avocado, Hühnerei, Champignons, Leber und einigen Käsesorten) ist Vitamin D enthalten.

Die wichtigste Quelle ist allerdings das Sonnenlicht, deshalb werden im Winter deutlich niedrigere Vitamin D Werte im Blut gemessen als im Sommer.

 

Ein Vitamin D Mangel kann auch durch eine verminderte Aufnahme durch den Darm (z.B. Fett-Malabsorption, biliäre Zirrhose), oder durch eine gestörte Funktion der Bauchspeicheldrüse (exokrine Pankreasinsuffizienz) bedingt sein.

Weiters kann durch einer erhöhten Ausscheidung über die Niere (nephrotisches Syndrom, Peritonealdialyse) ein Mangel entstehen.

 

Die Forschung interessiert sich seit einigen Jahren intensiv für das Vitamin D.

 

Mit Sicherheit weiß man schon seit langem, dass Vitamin D für den Knochenstoffwechsel unentbehrlich ist. Die Festigkeit der Knochen wird durch Vitamin D Zufuhr gesteigert.

Dies ist für alle Patienten mit Osteoporose oder Osteopenie sehr wichtig.

 

Auch bei Leistungsschwäche, Unkonzentriertheit und chronischer Müdigkeit werden mit einer Vitamin D Zufuhr gute Erfolge erzielt.

Es wird vermutet, dass Vitamin D auch bei Verdauungsproblemen, Regelbeschwerden und bei Depressionen hilfreich ist.

 

Sehr oft liest man in diversen Zeitschriften, dass Vitamin D bei Herzproblemen oder Diabetes (Zuckerkrankheit) hilfreich sein soll.

In international groß angelegten Studien wurde leider mehrfach bewiesen, dass Vitamin D keinen Einfluss auf die Diabeteseinstellung hat, auch auf das Herz hat es keine schützende Funktion.

So betrachtet hat sich die Hoffnung nicht erfüllt, dass man mit Vitamin D Tropfen oder Tabletten vorbeugend Diabetes oder Herzerkrankungen behandeln kann.

Vitamin D ist trotzdem sehr wichtig und lebensnotwendig.

Mit einer einfachen Blutabnahme kann man leicht feststellen, ob man zu wenig Vitamin D hat.

 

Liebe Patienten,

Ihre Gesundheit ist sehr wichtig, schauen wir gemeinsam, dass sie uns erhalten bleibt.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung

 

 

Herzlichst Ihr Dr. Samir TILLAWI

(Publikation in den Gemeindezeitungen Juli 2014)

 

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